Meine Behandlungsmethoden zeichnen sich dadurch aus, dass ich Dich zu jedem Zeitpunkt als Ganzes betrachte.
Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich sicher sagen, dass Beschwerden, Lebensumstände und Gemütszustände eng beieinander liegen.
Ich behandle also den ganzen Bewegungsapparat, Muskeln, Faszien, Nerven, Gelenke und entwickle so ein Gefühl für den Körper, den ich behandle.
Meine jüngsten Patienten sind wenige Wochen jung und mein ältester über hundert Jahre. Ich behandle Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Herkunft oder jeden Glaubens, begleite Sterbende und Schwangere. Ich bewerte nicht.
Besonders ist, dass ich die Fähigkeit habe, den Körper des Menschen zu spüren, um damit therapeutisch in der Tiefe zu arbeiten.

Überzeugung und Leidenschaft
Ich bin Physiotherapeut und betreibe eine Praxis für private Physiotherapie.
Meine Untersuchung und Behandlung beruht auf dem Wissen meiner Ausbildung, von Fortbildungen, resultieren aus eigener körperlicher Erfahrung und sowohl auf Aneignungen eigener Fähigkeiten als auch auf einem von mir etablierten eigenen Behandlungskonzepts.
Ich beobachte gerne. Schon als Jugendlichen haben mich die verschiedensten Emotionen und damit den Menschen mit all seinen Facetten im Ganzen zu beobachten, in Ankunftshallen von Flughäfen oder Bahnhöfen, berührt.
Hat Jemand beidseits hochgezogene Schultern, als trüge er ein schweres Joch, hält und bewegt sich gekrümmt und wie sehr verändert sich sein Ausdruck, wenn er die Freude über seine vermissten Enkelkinder empfindet, die auf ihn zu gelaufen kommen?
Ich kann streng sein und sachte, je nachdem, was erwünscht oder angebracht sein mag.
In nur wenigen Therapieeinheiten erziele ich Bewegungsfreiheit und Schmerzlinderung.
Ich werde gemeinsam mit Dir den Fokus Deiner Problematik finden und behandeln. Mir ist dabei wichtig, dass ich den Patienten dort abhole, wo er gerade „steht“, emotional und körperlich. Denn oftmals manifestieren sich auch Lebensereignisse in körperlichen Symptomen deren Zusammenhang auf den ersten Blick nicht ersichtlich scheint.
Klassische Physiotherapie
Manche Patienten, die zu mir kommen brauchen eine rein mechanische Behandlung ihres Bewegungsapparates.
Ich selbst habe in meinem Leben viel, auch extremen, Sport getrieben. Eigene Verletzungen haben mir gezeigt, welche Einflussnahme eine lokale Störung auf den gesamten physischen Apparat haben kann.
Insgesamt war ich 12 Jahre bei verschiedenen Fußballvereinen beschäftigt, darüber hinaus hatte ich immer Sportler aus einer Vielzahl an Sportarten als Patienten.
Gelernt habe ich dabei die Behandlung von spezifischen Sportverletzungen, als auch deren Prävention. Das kann ich.

Strukturidentifizierung
Ich bediene mich einer funktional-strukturierten Untersuchungsmethodik am Bewegungsapparat, um die ursächlich symptomgebende Struktur zu identifizieren.
Dabei nutze ich durch Provokation aus, dass jede Struktur des Bewegungsapparates mindestens eine Eigenschaft besitzt, die exklusiv nur diese auszeichnet. Der Muskel beispielsweise besitzt allein die Möglichkeit zu kontrahieren.
Umgekehrt verstehe mich dabei nicht nur als Physiotherapeut, der den Bewegungsapparat behandelt, sondern betrachte durchaus auch emotionale Probleme von der körperlichen Seite aus. Weil sich ein Mensch eben auch aus seelischen Gründen wiederkehrend in eine bestimmte Haltung begibt. So entstehen eben auch Haltungs- und Bewegungsmuster, die den Bewegungsapparat entscheidend beeinflussen können.
Ich bin kein Psychotherapeut.
Warum der Andere?!
Ich kann anfassen. Einen Menschen zu berühren, händisch und seelisch ist eine Fähigkeit, die ich lange geübt habe.
Seit langer Zeit beschäftige ich mich besonders mit den unbewussten Ausdrucksmethoden, die Menschen zeigen. Ich beobachte vegetativer Reaktionen, in welchen Achsen und Ebenen sich ein Mensch bewegt, wenn er etwas erzählt und Vieles mehr.
Ich versuche mir die Strukturen des Körpers zu den jeweiligen Begebenheiten im Lebenszeitraum vorzustellen, zu dem eine Erstverletzung oder ein emotionales Trauma stattgefunden hat. Somit habe ich in einem Patienten nicht nur das momentane Empfinden, meines und seines, sondern all die körperlich gespeicherten Erinnerungen des Behandelten vor mir.
Also beispielsweise auch die 20-jährige Frau, von vor langer Zeit, in der 70 jährigen Patientin, mit der ich aktuell arbeite.
Ich verbinde meine eigenen Erfahrungen auf geistiger, körperlicher und physiologischer Ebene mit der technischen, händischen und empathischen Fähigkeit Menschen zu berühren.
Deshalb „der Andere“.
Homöostase
Der Begriff Homöostase kommt aus dem Griechischen und meint das Gleichgewicht eines komplexen Systems.
Auf den Menschen bezogen bedeutet das, dass sich der Körper, der Geist und die Seele im Gleichgewicht befinden.
Ich beschäftige mich beruflich damit herauszufinden, warum das System eines Menschen aus dem Gleichgewicht geraten ist und an welcher Stelle eine Einflussnahme möglich ist, um Symptome zu lindern und den Patienten als Ganzes wieder „in Waage“ zu bringen.

Psychosomatik
Der Begriff ist häufig negativ besetzt.
Nach meinem Verständnis bedeutet er, dass sich psychische Probleme körperlich ausdrücken oder umgekehrt. Jeder Mensch bildet seine Emotionen physisch ab. Das ist vollkommen normal, geschieht bei Jedem täglich und ist gesund. So zeigen wir uns und unserer Umgebung wie wir uns fühlen.
Beispielsweise bekommen wir bei Stress Herzklopfen. Hierbei versetzt der Körper den Menschen in einen Zustand, um die Situation zu bewältigen. Das ist genau so erwünscht. Allerdings kann es sein, dass Menschen auf bestimmte Reize überreagieren. Dann gibt der Körper eine nicht-adäquate Reizantwort.
Bei Angst können wir dann Brustenge, Herzrasen, „zu wenig Luft“, Gänsehaut, „weiche Knie“, „schiss in der Büx“ (bitte verzeihen Sie die Wortwahl), usw. bekommen. Bei Scham werden wir rot im Gesicht. Das alles sind vegetative Symptome.
Jeder Mensch empfindet individuell solche Reaktionen des Körpers auf seinen emotionalen Zustand. Allerdings haben wir damit einen systemischen Vorgang, der nicht lokal begrenzt ist und sich damit auf das Ganze auch negativ auswirken kann.
Mit meiner Arbeit sorge ich für Bewusstsein, bin in der Lage vegetative Symptome mechanisch zu beeinflussen und kann dem Patienten „Werkzeug“ an die Handgeben, mit dem er sich selbst beeinflussen kann.
Dann bekommt der Patient Selbstwirksamkeit und verliert seine Ohnmacht vor seinem Problem.
Kompensation
Nicht immer ist es möglich die „eine Struktur“ zu identifizieren, die das Problem verursacht.
Der Mensch bringt immer unzählige Defekte mit, die er als Ganzes zu kompensieren in der Lage ist. Einige davon werden schon vorgeburtlich entstanden sein, andere erwirbt man im Laufe des Lebens. Die Frage ist also, warum eine Dekompensation stattgefunden hat.
Wenn ich dem Patienten, als Ganzes gesehen, also helfen kann wieder zu kompensieren, werden die Beschwerden nachlassen und der Mensch wird zufriedener.

Das vegetative Nervensystem
Der Mensch hat fünf Sinne, mit denen er seine Umgebung und sich selbst identifizieren und observieren kann (Riechen, Schmecken, Sehen, Hören und Fühlen). Darüber hinaus haben wir aber auch noch das vegetative Nervensystem, dass alles steuert, was wir willkürlich gar nicht oder nur sehr bedingt beeinflussen können, wie Herztätigkeit, Lungentätigkeit, Verdauung und Temperaturregulation.
Ich habe gelernt diese vier Säulen des vegetativen Nervensystems zu beeinflussen und kann dadurch mit Dir als Patient erreichen, dass Du selbst die Kontrolle darüber gewinnst, wenn Du durch Erfahrungen (sowohl körperlichen, als auch geistigen oder seelischen) ins Ungleichgewicht gekommen sein solltest.